Wissenswertes über Edelstahl

MWM-Stärke ist die Edelstahloberfläche

MWM-Stärke ist die Edelstahloberfläche

MWM-Stärke ist die Edelstahloberfläche

MWM-Stärke ist die Edelstahloberfläche

Die rost- und säurebeständigen Stähle haben seit fast 100 Jahren auf Grund ihrer hervorragenden Eigenschaften von Jahr zu Jahr immer mehr im medizinischen Bereich Einzug gehalten. Bereits vor Jahrzehnten haben wir uns mit der Verarbeitung dieses Materials beschäftigt und können heute mit hochwertigen Erzeugnissen, aufgebaut auf eine reiche Erfahrung, aufwarten.

Hauptsorten des rostfreien Stahles
A. Die martensitischen Stähle
B. Die ferritischen Stähle
C. Die austenitischen Stähle

Pflege von rostfreiem Stahl
1. Zur Entfernung von normalem Schmutz
2. Fremdrost
3. Lochfraß
4. Andere  Zerstörungseffekte

DER ROSTFREIE STAHL UND SEINE EIGENSCHAFTEN

Es gibt 3 Hauptsorten rostfreien Stahles.

A. DIE MARTENSITISCHEN STÄHLE werden in unserer Branche für chirurgische Instrumente gebraucht. Sie lassen sich gut härten, haben gute Schneideigenschaften und lassen sich hochglanzpolieren.
Weniger gute Eigenschaften: Diese Stähle sind nicht beständig genug gegen Säuren und Verunreinigungen.
Man spricht hier von Chromstählen, da der wesentliche Legierungsanteil Chrom (zwischen 12% und 30%) ist. Einige andere Legierungsanteile heben nur besondere Eigenschaften hervor.
Prüfverfahren: Ein Magnet haftet an diesem Stahl.

B. DIE FERRITISCHEN STÄHLE sind eine Übergangsstufe der Gruppe A zu C. Prüfverfahren: Ein Magnet haftet an diesem Stahl.

C. DIE AUSTENITISCHEN STÄHLE werden hauptsächlich für Bleche, Drähte usw. verarbeitet. Aus diesen werden Artikel und Zubehörteile für Labor und Krankenhaus hergestellt. Die Artikel reichen vom einfachen Löffel über den Labortisch bis zum Säuregefäß.
Legierungsbestandteile sind: Chrom (von 20% bis  30%) und Nickel zwischen (7% und 25%). Bei diesen Stählen spricht man von Chromnickelstählen. Die Rost- und Säurebeständigkeit steigt mit den Legierungsbestandteilen.
Der rostfreie Stahl 18/8-9 hat z.B. einen Chromgehalt von 18% und einen Nickelgehalt von 10%. Dieser Stahl ist einer der meistgebrauchten Stähle unserer Branche.
Prüfverfahren: Ein Magnet haftet nicht an diesem Stahl.
Die nichtrostenden und säurebeständigen Stähle sind gegenüber elektrochemischen Angriffen, wozu auch das Rosten gehört, nur so lange beständig, wie ihre Oberfläche passiv ist, d. h. in der Praxis, so lange die Oberfläche metallisch blank ist. Das kann man aber nur durch eine ständige Pflege dieser Stähle erreichen.

PFLEGE VON ROSTFREIEM STAHL

1. ZUR ENTFERNUNG VON NORMALEM SCHMUTZ
(Fett, Speiseresten, Blut, etc.) nimmt man einfach Wasser und Seife. Eine Beschleunigung des Reinigungsvorgangs kann durch die handelsüblichen, lösungsfähigen Reinigungsmittel erreicht werden. Scheuermittel sind jedoch n i c h t  zu verwenden!
Wenn eine Reinigung im Spülautomaten möglich ist, wird diese empfohlen. Zusammenfassend kann man sagen: die Reinigung ist gleichzusetzen mit der von Glaswaren.
Extreme Verunreinigungen durch alkalische oder mineralische Ansätze lassen sich unter Beachtung der Vorsichtsmaßnahmen mit 10%- bis 20%-iger Salpetersäure entfernen.

2. FREMDROST
Da die Oberfläche des rostfreien Stahles mit einer molekularen, passiven Schicht, die durch die Einwirkung von Luftsauerstoff gebildet wird, bezogen ist, ist eine Bildung von Rost nur durch besonders ungünstige Bedingungen möglich. Eisen oder Rostmoleküle, sowie unedlere Metalle, die die passive Schicht durchdringen, aktivieren den rostfreien Stahl und leiten einen Rostvorgang ein. Es ist also darauf zu achten, daß nie Eisen oder Rost auf rostfreien Stahl übertragen wird.
Selbst höchstlegierte rostfreie Stähle werden durch Fremdrost in Mitleidenschaft gezogen

3. LOCHFRASS
Hier wird die unter 2. genannte, passive Oberfläche des rostfreien Stahls an kleinsten Punkten von flüssigen Lösungen mit Halogenen und ihren Salzen (Bromide, Jodide, Chloride und Fluoride) durchbrochen. Die Flüssigkeit löst dann unter der passiven Oberfläche das Metall. Es entstehen in dem rostfreien Stahl Krater und Vertiefungen, die bis zu Löchern im Blech führen können.
Bei der Bestellung muß deshalb auf die Verwendung solcher Lösungen hingewiesen werden, denn eine Speziallegierung ist gegen Lochfraß beständiger.

4. ANDERE  ZERSTÖRUNGSEFFEKTE
 Einige handelsübliche Sterilisierflüssigkeiten zeigen Spaltkorrosionseffekte. Wenn diese Flüssigkeiten mit den vom Hersteller angegebenen Zusätzen für rostfreien Stahl versehen sind, werden sie völlig gefahrlos für den rostfreien Stahl.

Bei Beachtung dieser Zeilen werden Sie auch nach Jahrzehnten noch Freude an unseren hochwertigen Produkten aus rostfreiem Stahl haben.

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